Dieses komische Ding, das man Weihnachten nennt

Jedes Jahr aufs Neue stürzt mich der Dezember in ein emotionales Chaos. Heute weiß ich, dass es nicht nur mir so geht, dieses komische Gefühl zu Weihnachten teile ich wohl mit Milliarden Menschen auf dieser[…]

Schöne Bescherung: Christel von der Post

Schriftsteller haben einen Vorteil: Sie können ausschlafen. Und sich anschließend mit Kaffee und Schlafanzug hinter dem Computer verstecken. Kein Termin erfordert ein Styling, es gibt keine Kollegen, die ein abschätzendes Auge auf das Erscheinungsbild werfen.[…]

Einladung zum veganen Gänseessen

Wie schön war es doch früher bei meinen Großeltern zu Weihnachten: Ein wunderbarer Duft erfüllte das Haus wenn Oma in ihrem überdimensionalen Kohleherd vier Gänse gleichzeitig zubereitete. Während wir Enkelkinder lärmend im Keller spielten, brachten[…]

Chicago oder Castrop-Rauxel – Segen und Fluch des Unbekannten

Doch, es gab sie. Die Gespräche am Rande der Buchmesse. Über das, worum es dort eigentlich geht: das Buch. Egal ob e- oder Taschen- oder Hörbuch, Hard- oder Softcover –  in welcher Form unsere Geschichten zum Leser kommen,[…]

Als West-Berlin uns abhanden kam

Dieser Tage wird gefeiert: 25 Jahre deutsche Einheit. Allenthalben wird der Wendezeit gedacht, werden Vergleiche gezogen und die Frage gestellt, ob die Einheit nun gelungen sei. Als alte West-Berlinerin schießen mir noch heute die Tränen[…]

…lass‘ ich mich von dir scheiden

Autoren sind selbstverliebte Besserwisser, die davon überzeugt sind, dass sie dem Rest der Menschheit in Stil, Grammatik und Ausdrucksfähigkeit weit überlegen sind und die Welt nur darauf wartet, von ihren geistigen Konstrukten beglückt zu werden.[…]

Hier spricht dein Manuskript

Hörst du es? Nein? Na, dann hör nochmal genau hin. Da weint jemand ganz leise. Ja, genau, dieses verschämte Schniefen, das meine ich. Guck nicht so erstaunt, du weißt ganz genau, wo das herkommt. Du[…]

Der geschenkte Gaul

Es ist noch gar nicht so lange her, da bevölkerten arme, frustrierte Poeten abends die Wirtshäuser und beklagten die Welt der Bücher im Allgemeinen und die Welt der Verlage im Besonderen. Tagsüber gingen sie ungeliebten Brotberufen nach,[…]

Bye-bye blog.de – Und ein letztes Glas im Stehen

Drei Jahre lang haben wir uns gegenseitig unsere Geheimnisse anvertraut: ich und blog.de. Wobei ich offener war als blog.de, denn hinter so manches Geheimnis bin ich bei dem Anbieter nie gekommen. Rund 200.000 mal wurden[…]

Offener Brief an amazon – Die Kuh melken, nicht schlachten

Vor einigen Tagen kam die Nachricht, dass amazon sein Bewertungssystem modifiziert. Meine erste Kundenrezension auf amazon habe ich am 14. Oktober 2003 geschrieben. Ich habe damals Donna Tartts zweitem Roman „Der kleine Freund“ einen einzigen[…]